Abteilungsleitung:
Hennes Wildgrube

Leitende Trainerin:
Vanessa Schaufler

Schwimmkurse:
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Deutsche Jahrgangs

Niklas Haas Deutscher Vizemeister im Schwimmen

(ge) Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer in Berlin vom 2.-6. Juni 2010 krönte der 15-jährige Niklas Haas vom Schwimmteam TV Bühl seine bisherige schon sehr erfolgreiche Saison mit einem zweiten Platz, dem Vizemeistertitel über 200m Schmetterling. Er konnte damit seinen Erfolg von den letzten Deutschen Meisterschaften in Hamburg wiederholen, allerdings mit einer deutlich gesteigerten Bestzeit (2:12,85 min.). Seine Superleistung rundete er mit einem sechsten Platz über 100m Schmetterling im Finale der besten Zehn – ebenfalls mit neuer Bestzeit (1:00,76 min.) ab.


Unter den insgesamt qualifizierten fünf Athleten des Schwimmteams war die sechzehnjährige Sita Kusserow mit einem wahren Mammutprogramm von sieben Starts in Berlin angetreten: Sie erreichte drei Finalläufe der besten Zehn über 400m Freistil sowie über 50m und 100m Schmetterling, in den sie mit neuen Bestzeiten jeweils fantastische Sechste wurde, über die Schmetterlingsstrecken sogar die Nominierungsläufe zur Jugend-Europameisterschaft. Über 400m Freistil konnte sie bis zum Finale ihre Bestzeit um fast acht Sekunden steigern (4:29,95 min.). Auch über 200m und 50m Freistil verbesserte sie ihre Bestzeiten, verfehlte dabei die Finals nur knapp.

Mit einer Riesenenergieleistung überraschte Sebastian Herd (1992): Über 50m Brust kämpfte er sich in den Endlauf , den er als Neunter mit toller neuer Bestzeit (30,80 sek.) beendete. Über 200m Brust belegte er einen Mittelfeldplatz, so wie dies sein Team- und Jahrgangskollege Paolo Hochberger über 100m und 200m Brust ebenfalls tat. Über 50m Brust verpasste Hochberger als Vorlauf-Elfter das Finale mit acht Hundertstel Sekunden Abstand nur hauchdünn. Die Jüngste im Bunde der für die Deutschen Meisterschaften Qualifizierten, die dreizehnjährige Carla Wolf schwamm bei ihren beiden Starts über 100m und 200m Schmetterling jeweils Bestzeiten (1:09,46 min. und 2:35,34 min.) und konnte sich in beiden Rennen als Vierzehnte sehr gut platzieren. Bei einer Teilnahme von ca. 200 Vereinen an den Meisterschaften in Berlin und den sehr hoch gesteckten Qualifikationshürden war Cheftrainerin Vanessa Schaufler bereits mit der großen Zahl qualifizierter Schwimmer und erst recht mit der Ausbeute – ein Vizemeistertitel, sechs Finalläufe und zahlreiche Bestzeiten – mehr als zufrieden.